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Roadblocks ins Homeoffice

Kommt das „Recht auf Homeoffice“?

Was passiert eigentlich am 19 März 2022, wenn sich die pandemische Lage in Deutschland gelockert hat? Bis zu diesem Datum sollen Unternehmen ihren Mitarbeiter:innen das Arbeiten aus dem Homeoffice ermöglichen.

Ein „Recht auf Homeoffice“ müsste verbindlich geregelt werden. Der Gesetzgeber ist also am Zug. Arbeitsminister Heil sprach sich im Januar dafür aus, dass es kein Recht auf Homeoffice geben soll. Stand heute gilt eine „gesetzliche Erörterungspflicht“. Diese sieht vor, dass Unternehmen und Mitarbeiter:innen die Möglichkeiten besprechen und im Idealfall eine entsprechende Vereinbarung erzielen.

Es gibt also kein Recht auf Homeoffice, aber auch keine Pflicht im Sinne des Arbeitgeber-Weisungsrechts.

Leben mit der Krücke „mobiles Arbeiten“

Viele Unternehmen senden ihre Mitarbeiter:innen heute in das „mobile Office“. Damit umgehen sie zahlreiche arbeitsschutzrechtliche Vorschriften, die bei der sog. „vollständigen-“ oder „alternierenden- Telearbeit“ verbindlich einzuhalten sind.

Unternehmen haben mit dieser „Krücke“ ein Format gefunden, um kurzfristig und pragmatisch Ihre Belegschaft unter Corona-Bedingungen im Homeoffice zu mobilisieren. „Mobiles Arbeiten“ erspart ihnen erhebliche Kosten. Ansonsten wären ArbStättV, ArbSchG oder ArbSchVO verbindlich einzuhalten, damit einhergehend entstünden erhebliche Kosten zur Überprüfung und Einhaltung dieser Verordnungen und Gesetze. Ganz zu schweigen von kostspieligem Equipment, wie z.B. ergonomischen Bürostühlen oder höhenverstellbaren Tischen.

Was würde ein Recht auf Homeoffice bedeuten?

Ein Recht auf Homeoffice würde also für die Unternehmen erhebliche finanzielle Folgen haben. Aufgrund der bestehenden hohen Steuer- und Abgaben-Last, darüber hinaus den aktuellen Preissteigerungen im Bereich Logistik und Energie, ist eine zusätzliche Belastung der Unternehmen politisch wohl eher schwer durchzusetzen.

Das Warten auf den Gesetzgeber kann also noch lange dauern. Insbesondere auf einen Entwurf mit klaren Regelungen, die auf eine Vielzahl von Unternehmen passt. Beim Zuwarten geht wertvolle Zeit verloren. Andere Unternehmen nutzen diese Zeit, um ihren Wettbewerbsvorteil weiter auszubauen.

Das Homeoffice soll bleiben – Apple & Amazon zum Vorbild nehmen

Fehlende gesetzliche Grundlagen und Rahmenbedingungen sind das eine, der Umgang mit dem Thema das andere. Das zeigt der Arbeitsmarkt, der sich schnell an die Situation angepasst hat. Im bundesweiten Durchschnitt beinhalteten nach Angaben von Indeed / 2022 rund 10,9% aller Jobanzeigen die Möglichkeit des Homeoffice. Flexibilität zieht bei jungen Talenten, insbesondere bei der Generation Y und Z, welche stark umworben ist.

Tagsüber remote für einen Konzern in Berlin arbeiten und am Abend in den Alpen Skifahren. Kein Wiederspruch. Auch hier sind die USA Vorreiter. In den ersten Monaten der Pandemie haben Konzerne wie Apple oder Amazon aus dem teuren Silicon Valley die Chance erkannt. Sie haben Talente aus den Südstaaten über ihr Homeoffice-Angebot an sich gebunden. Das Homeoffice soll bleiben! Das wünschen sich laut einer Studie vom WFH Research Project unisono in 2022 die Mehrheit der Beschäftigten in den Vereinigten Staaten.

XOROS-Home Mitarbeiter

Gehören Sie zu den Corona Gewinnern!

Natürlich sehen Experten auch Konfliktpotential, wenn es um das Homeoffice geht. Die Diskussion seitens der Unternehmen ist breit gestreut. Sie reicht von „zurück ins Office“ bis „Auflösung von Bürofläche“. Dabei lässt sich die Situation objektiv und sachlich lösen. Der ganze Prozess gewinnt an Dynamik und Motivation, wenn alle Beteiligten im Unternehmen an der Ausarbeitung einer Entscheidungsvorlage beteiligt sind. Die Interessen sind bekanntermaßen breit gefächert. Die Bandbreite an Wünschen und Vorstellungen der Parteien sind aber kein Wiederspruch zum produktiven und effizienten Arbeiten. Vielmehr sollte man Freiheiten einräumen, wo sich diese organisatorisch und wirtschaftlich anbieten.

Motivation für alle Beteiligten

Die vorgetragenen Wünsche kann man gut objektivieren und mit Fakten und Zahlen belegen. Am Schluss gilt es, eine Linie zu finden und diese in eine Entscheidungsvorlage zu bringen. Das ist mehr als ein Denkmodell, vielmehr eine firmenkulturelle Kür, die bei allen Beteiligten grundsätzlich positiv aufgenommen wird. Denn eine gemeinsame Entscheidung ist auch leichter für alle Beteiligten einzuhalten.

Bei XOROS Home sehen wir das Thema hybrides Arbeiten ganzheitlich. Natürlich ist es hilfreich, ergonomische Stühle und höhenverstellbare Tische von seinem Unternehmen für das eigene Homeoffice angeboten zu bekommen. Ein klarer Benefit ist es, wenn sich die/der Mitarbeiter:in die Ausstattung individuell aussuchen kann. Dann bleibt das Wohnzimmert auch optisch ein Wohlfühlort. Darüber hinaus fehlt es den Mitarbeiter:innen aber oft an physischer und psychischer Unterstützung. Diese können zu signifikanten Ausfallzeiten führen. Noch gravierender ist es, wenn die Motivation der Mitarbeiter:innen leidet.

Buchen Sie ein kostenloses Beratungsgespräch unter xoros-home.de/termin/! Wir freuen uns, Sie über weitere Lösungsansätze zum produktiven und gesundheitlichen Arbeiten im Homeoffice zu informieren.

Photo by Markus Winkler on Unsplash

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